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Wer es in die Charts schafft, der ist im Gespräch
Wenn eine Band einen Song als Nummer eins in den internationalen Charts hat, dann kann sie sich sicher sein, dass sie in Geschichte ihres Musikgenres eingeht. Den Geschmack eines verwöhnten Musikpublikums so zu erobern, dass in den USA, in Großbritannien und vielen anderen Ländern der westlichen Hemisphäre Millionen von Platten gekauft werden, das schaffen nur die Besten. Sebstverständlich gibt es von jeder Regel Ausnahmen. So haben einige Bands in der Vergangenheit sogenannte One-Hit-Wonders produziert. Damit sind Gruppen oder auch Solointerpreten gemeint, die mit ihrem ersten Hit auf Platz eins der Charts gelandet und anschließend komplett wieder in der Versenkung verschwunden sind.
Weitaus häufiger aber kommt es vor, dass ein hoher Rang in den Charts der Band einen richtigen Karriereboost beschert. Plötzlich sind die Mitglieder überall gefragt, treten in Fernsehshows auf, sind gesuchte Interviewpartner und werden mit lukrativen Angeboten überschüttet. Je bekannter sie werden, je höher ihr Wiedererkennungswert ist, desto größer wird ihre Fanbasis. Das führt schließlich dazu, dass der nächste Song jede Menge Vorschusslorbeeren erhält und beste Chancen hat, wieder in den Charts zu landen.
Es ist nicht immer kriegsentscheidend, tatsächlich die Nummer eins zu werden. Charts fangen nicht selten bei Nummer 100 an. Es bei so starker Konkurrenz in die Top-20 oder gar Top-10 zu schaffen, ist bereits eine echte Leistung. Die Fans diskutieren oft in Internetfornen oder in den Chaträumen ihrer Clubs, ob es weiter hinaufgeht und ob der jeweilige Rang gerechtfertigt ist. Insofern sorgt die Präsenz in den Charts stets auch für Präsenz im öffentlichen Bewusstsein. Über diesen Mechanismus lässt sich einiges für die Popularität und somit letztlich auch für den Erfolg und das Geschäft tun.